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Art. 19 WBG - Art. 19 LACE

​​Tschopp Simone ​

 

 

​Aufgehoben

Aufgehoben durch Ziff. II 29 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008; AS 2008 3437; BBl 2007 6121.

Abrogé

Abrogé par le ch. II 29 de la LF du 20 mars 2008 relative à la mise à jour formelle du droit fédéral, avec effet au 1er août 2008; RO 2008 3437; FF 2007 5789.

Abrogato

Abgrogato dal n. II 29 della LF del 20 mar. 2008 concernente l'aggiornamento formale del diritto federale, con effetto dal 1°ago. 2008; RU 2008 3437; FF 2007 5575.

 

 

Inhaltsübersicht

Entstehungsgeschichte1
II.  Kommentierung3
A.​Abs. 1 der ursprünglichen Fassung3
B.Abs. 2 der ursprünglichen Fassung4
C.​Aufhebung der Bestimmung5

 

 

 

 

 

I.              Entstehungsgeschichte

 

 

1. Art. 19 WBG lautete in seiner ursprünglichen Fassung wie folgt:

Übergangsbestimmungen

1        Ist das Gesuch vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes eingereicht worden, werden Abgeltungen nach dem bisherigen Recht zugesichert.

2     Nach bisherigem Recht zugesicherte Abgeltungen werden nur noch ausbezahlt, wenn innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes eine Bauabrechnung eingereicht oder mit dem Bauen begonnen wird.

2. (vgl. AS 1993 238). Damit entspricht die Bestimmung bis auf eine rein redaktionelle Anpassung in Abs. 1 genau Art. 21 des bundesrätlichen Gesetzesentwurfes (vgl. Botschaft Neuverteilung der Aufgaben 1988, 1430).

 

 

II.           Kommentierung

 

 

A.           Abs. 1 der ursprünglichen Fassung

 

3. Das Beitragsrecht des Wasserbaupolizeigesetzes von 1877 wird durch das WBG insofern abgeändert, als die finanzstarken Kantone unter dem neuen Recht grundsätzlich von Subventionen ausgeschlossen werden (vgl. Botschaft Neuverteilung der Aufgaben 1988, 1388). Um eine Benachteiligung derjenigen finanzstarken Kantone zu verhindern, die bei Inkrafttreten des neuen Rechts bereits ein Beitragsgesuch eingereicht hatten, wurde Art. 19 Abs. 1 WBG geschaffen (vgl. Botschaft Neuverteilung der Aufgaben 1988, 1392).

 

B.            Abs. 2 der ursprünglichen Fassung

 

4. Im Zeitpunkt der Revision des Wasserbaupolizeigesetzes von 1877 waren einzelne Dossiers hängig, in denen die Beitragsempfänger trotz Zusicherung der Bundesbeiträge die Projektausführung jahrelang hinausgezögert hatten. Mit Art. 19 Abs. 2 WBG bezweckte man, klare Verhältnisse zu schaffen und die Beitragsempfänger zur Ausführung der Arbeiten innert nützlicher Frist anzuhalten, ansonsten die Mittel für andere Zwecke frei würden (vgl. Botschaft Neuverteilung der Aufgaben 1988, 1392).

 

C.           Aufhebung der Bestimmung

 

5. Das Bundesgesetz über den Wasserbau wurde per 1. Januar 1993 in Kraft gesetzt (vgl. Komm. zu Art. 20 WBG N 5). Da nunmehr alle Übergangsfristen abgelaufen waren, konnten die Übergangsbestimmungen von Art. 19 WBG im Rahmen der formellen Bereinigung des Bundesrechts mit Wirkung per 1. August 2008 aufgehoben werden (Botschaft Bereinigung 2007, 6156; AS 2008 3452).

 

 

Résumé

Selon l'al. 1 de la version initiale de l'art. 19 LACE, le droit aux indemnités de la loi fédérale du 22 juin 1877 sur la police des eaux a été amendé par la LACE de façon que les cantons à forte capacité financière ne puissent, en principe, plus bénéficier de subventions sous le nouveau droit. L'art. 19 al. 1 LACE fut introduit afin d'éviter une discrimination de ces cantons à forte capacité financière qui avaient avant l'entrée en vigueur du nouveau droit déjà déposé un formulaire de demande de subsides. L'art. 19 al. 2 LACE devait permettre de créer des conditions claires dans l'allocation des subventions et encourager le bénéficiaire des contributions à exécuter les travaux dans un délai raisonnable. L'art. 19 LACE fut abrogé par le ch. II 29 de la LF du 20 mars 2008 relative à la mise à jour formelle du droit fédéral, avec effet au 1er août 2008.